Mordsfrauen

Corina Rues-Benz

Corina Rues-Benz
1973 in Süddeutschland geboren, hat über 40 Theaterstücke inszeniert – im süddeutschen Raum wie auch bei der Thaynger Bühne in der Schweiz und bisher 7 Theaterstücke geschrieben.
Was da an Frauenpower auf der Bühne losbricht, ist mitreissend, urkomisch und urtraurig: eine Tramödie, wie sich das Stück «Mordsfrauen» von Corina Rues-Benz bezeichnet. Die turbulenten Szenen werden durch das Erzählen Einzelner ihres Tathergangs «beruhigt. Es ist, als könnten sie ihr inneres Gefängnis kurz verlassen und unsentimental zeigen, warum sie gemordet haben: Verletzung, Erniedrigung, Rache. Mord als Befreiungsschlag aus einem falschen Leben.

 

Handlung
Fünf Mörderinnen sitzen im Gefängnis. ihre Taten sind abscheulich, ihre Sprache ist roh. Doch hinter ihren Fassaden sind menschliche Tragödien zu erkennen. Mordsfrauen? Mordsfrauen! Sie sind – nach eigener Aussage – die Crème de la Crème aller Knastis: Margot, Erika, Paula, Uschi und Fernande.

Eine tolle Geschichte mit viel Tiefgang und herrlich gezeichneten Figuren. Das zeitgenössische Theaterstück  
«Mordsfrauen» erlebte seine Uraufführung Ende 2009. Die Gruppe «Ruhestörer» der Theaterwerkstatt Spectaculum führte das Stück unter der Regie der Autorin im süddeutschen Rielasingen erstmals auf. Die ‹Schweizer Premiere› fand am 4. Dezember desselben Jahres statt. Im Juni 2010 präsentierte die Gruppe den Dreiakter an den Theatertagen Aarau. Im Frühling 2014 fand dann die Erstaufführung in Schweizerdeutsch statt, und zwar von der Remiesebühne in Jegensdorf (Nachbarsort von Hindelbank ;)).